Jerusalem

Montag 30.12.19

Die Hotels bessern sich und das letzte Hotel unserer Reise kann ich wirklich empfehlen. Das Frühstücksbuffet hielt was israelisches Essen versprach. Endlich auch mein viel gewünschter Hummus.

Die Sonne scheint, es ist 08:00 Uhr und wir verlassen das Hotel um mit dem Bus auf den Ölberg zu fahren. Ein fantastischer Blick vom Ölberg runter auf die Altstadt von Jerusalem.

Wir konnten uns gar nicht satt sehen.

Zu Fuß ging es über unzählige Treppen, vorbei an alten Gräbern zur Kirche der Nationen. Vorher durchquerten wir den Garten Getsemane.
Schon in biblischen Zeiten war das Areal mit Olivenbäumen bepflanzt.

Mit dem Bus fuhren wir zurück Richtung Altstadt wo wir ausstiegen und uns durch die Sicherheitskontrolle bewegen.
Sehr viele Leute wollten genauso wie wir in die Altstadt.
Durch einen Metalldetektor mussten alle, die Handtaschen wurden separat durchleuchtet. Es war fast wie am Flughafen. Wir fanden es aber ganz ok, Sicherheit geht vor.

Vorbei an der Klagemauer gingen wir entlang der Via Dolorosa (Kreuzweg) zur Grabeskirche. Wir waren von der Größe und Pracht der Kirche beeindruckt. Ganz hinten befindet sich der Sarkopharg in dem Jesus begraben sein soll.
Es stand eine lange Menschenschlange um einen kurzen Blick ins Innere zu werfen. Wir verzichteten und trafen uns mit der Gruppe wieder außerhalb der Kirche.

Das war das offizielle Tagesprogramm für heute, es ist Nachmittag und wir hatten Zeit zur freien Verfügung.

Daniel und ich beschlossen die alte Stadtmauer oben entlang zu gehen, wir erhofften uns einen schönen Ausblick auf die Altstadt. Dem war leider nicht so.

Nun hatten wir Zeit nochmal zur Klagemauer zu gehen und die Stimmung dort aufzusaugen. Natürlich mussten wir zuvor wieder die Sicherheitskontrolle durchlaufen.

Wir standen mit respektvollen Abstand hinter der Absperrung um nicht zu stören. Von Weitem könnten wir die Gläubigen beim Gebet beobachten.

Anschließend sind wir zu Zweit nochmal den kompletten Kreuzweg abmarschiert und konnten die Eindrücke auf uns wirken lassen.
Ein kleiner Abstecher zum Österreichischen Hospitz mit Blick von der Dachterrasse.

Zum Schluss gingen wir zu Fuß zum Yahuda Markt um noch etwas Marktluft zu schnuppern und nochmal einen leckeren Glühwein zu trinken.

Anschließend gings zurück ins Hotel.
Der Schrittzähler zeigt für heute 22.000 Schritte an. Das muss genug sein.